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Das Abenteuer im eigenen Leben entdecken
(Datum: 19. August 2010, Autor: Schwarzwälder Bote)
Nagold. Wie bereits in den vergangenen Jahren fand das Konfi-Camp des CVJM Nagold in Schweden statt. So machten sich 44 Jugendliche aus dem gesamten Kirchenbezirk gemeinsam mit elf Mitarbeitern auf die 18-stündige Busreise nach Alstermo in Südschweden.
Das lange Sitzen im Bus war schnell vergessen, denn zur Begrüßung strahlte die Sonne und
das Ferienhaus mit direktem Seezugang und seine Umgebung konnten sofort erkundet
werden.
Im abwechslungsreichen und gut vorbereiteten Programm war für jeden etwas dabei. So gab
es nachmittags unter anderem ein Geländespiel, einen Wikingernachmittag oder
verschiedene erlebnispädagogische Spiele. Natürlich kam auch die freie Zeit nicht zu kurz,
dann konnten die Jugendlichen entspannen, im See baden oder in den verschiedenen
Workshop-Angeboten kreativ, handwerklich und sportlich aktiv werden.
Die Abende verbrachten die Jugendlichen und ihre Betreuer gemeinsam. Unter anderem
stand ein Detektivspiel, ein Astrid-Lindgren-Abend und ein Nachtgeländespiel auf dem
Programm.
Ein fester und für alle wichtiger Bestandteil des Tages waren die Bibelarbeiten unter dem
Thema "Adventure-Tour deines Lebens".
Dabei wurde das Leben mit einer Wanderung verglichen. Zunächst musste geklärt werden,
was jeder einzelne auf seiner Tour benötigt, was das Ziel dieser Tour sein soll und wem man
dabei vertraut. Am Kreuzabend lud Jugendreferentin Marion Sailer-Spies die Jugendlichen
ein, ihre Tour des Lebens mit Gott zu gehen, mit ihm unterwegs zu sein und auf sein Wort
zu vertrauen.
In den täglichen Bibelarbeiten wurden den Jugendlichen außerdem Möglichkeiten
aufgezeigt, wie man Christsein im Alltag leben kann, wie man immer wieder bei Gott
auftanken kann und welche Gruppen und Kreise es in den einzelnen Ortschaften gibt, um
auch nach der Freizeit weiter mit Gott unterwegs sein zu können. Für viele Teilnehmer
waren die beiden Zwei-Tages-Touren ein Höhepunkt, aber auch eine persönliche
Herausforderung. Dabei galt es einmal zwei Tage lang mit dem Kanu unterwegs zu sein und
beim anderen Mal eine zweitägige Wanderung mit einem vollen Rucksack auf dem Rücken
zu bewältigen.
Wandern und Kanu fahren macht sie stolz
Auch wenn nach dem Wandern die Füße und nach dem Kanufahren die Oberarme weh taten,
einige Kratzer an den Beinen verzeichnet werden konnten und die Augen müde waren, so strahlten doch alle, als sie wieder im Ferienhaus ankamen und waren stolz auf ihre
Leistung.
Am Ende der ersten Woche machten alle gemeinsam einen Ausflug ins rund 80 Kilometer
entfernte Kalmar. Nach einem Stadtspiel, bei dem sich ein erster Eindruck über die Stadt
verschafft werden konnte und witzige Aufgaben zu lösen waren, war für jeden Zeit, um
nach eigenem Interesse Kalmar zu erkunden.
Die gemeinsamen zwei Wochen waren erlebnisreich und unvergesslich.
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