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Dienstag 01. September 2015
Von: Martin Becker

Konfi-Camp 2015 in Schweden - 16 unvergessliche Tage

Wie bereits in den vergangenen Jahren fand auch 2015 das Konfi-Camp des CVJM Nagold in Schweden statt. So machten sich am zweiten Sommerferientag 46 Jugendliche aus dem gesamten Kirchenbezirk gemeinsam mit neun ehrenamtlichen...

Zur Begrüßung strahlte die Sonne und das Ferienhaus mit Seezugang und das Gelände konnten erkundet werden. Die erste Herausforderung für die Jugendlichen: Mit mehr als 50 anderen Leuten unter einem Dach zu wohnen, die Duschen zu teilen und vielleicht auch mal als Letzter etwas zu essen zu bekommen. Wenn das dem ein oder anderen zu Beginn etwas schwer fiel, entstand doch auch genau dadurch eine sehr gute Gemeinschaft.

Im abwechslungsreichen Programm war für jeden etwas dabei. So gab es nachmittags unter anderem ein Geländespiel oder einen Wikingernachmittag. Natürlich kam auch die freie Zeit nicht zu kurz, hier konnten die Jugendlichen entspannen, im See baden oder in den verschiedenen Workshop-Angeboten kreativ, handwerklich und sportlich aktiv werden.

Auch die Abende waren mit gemeinsamen Aktionen wie zum Beispiel "Schwedenabend", "Detektivspiel" oder "Schlag den Mitarbeiter" gefüllt. Am letzten Abend gestalteten die Teilnehmer selbstständig einen "Bunten Abend".

Ein fester und für alle wichtiger Bestandteil des Tages waren die Bibelarbeiten unter dem Thema „Tour deines Lebens“. Hier wurde das Leben mit einer Wanderung verglichen. Zunächst wurde besprochen, was jeder einzelne auf seiner Tour benötigt, was das Ziel dieser Tour sein soll und wem man dabei vertraut. Es wurden außerdem Möglichkeiten aufgezeigt, wie man Christsein im Alltag leben, wie man immer wieder bei Gott auftanken und wie man nach der Freizeit weiter mit Gott unterwegs sein kann. Am Kreuzabend  luden die Mitarbeiter die Jugendlichen ein, ihre Tour des Lebens mit Gott zu gehen, mit ihm unterwegs zu sein und auf sein Wort zu vertrauen.

Für viele Teilnehmer waren die beiden Zwei-Tages-Touren ein Höhepunkt, aber auch eine persönliche Herausforderung. Hier galt es einmal zwei Tage lang mit dem Kanu unterwegs zu sein und beim anderen Mal eine zweitägige Wanderung mit einem vollen Rucksack auf dem Rücken zu bewältigen. Auch wenn nach dem Wandern die Füße und nach dem Kanufahren die Oberarme weh taten, einige Kratzer an den Beinen verzeichnet werden konnten und die Augen ganz schön müde waren, so strahlten doch alle, als sie wieder im Haus ankamen und waren stolz auf ihre Leistung und glücklich über die neue Erfahrung.

Am Ende der ersten Woche machten alle gemeinsam einen Ausflug ins nahegelegene Falun. Ein Teil der Gruppe besichtigte die bekannte Kupfermine während der andere Teil ein Stadtspiel machte. Danach war für jeden Zeit, nach eigenem Interesse, Falun zu erkunden. Zum Abschluss besichtigten wir die Stadtkirche, in der uns der Faluner Pfarrer Fragen beantwortete und den Segen zusprach.

Die gemeinsamen zwei Wochen waren erlebnisreich, spaßig und unvergesslich. Und so lässt sich, nachdem nun der fehlende Schlaf nachgeholt wurde, zusammenfassend sagen: Es war ein tolles Erlebnis!

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